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30.11.2025
30.11.2025 07:30 Uhr

Tumulte nach dem Derby

Diese Szenen kommen den FCZ teuer zu stehen: Nach zwei Roten Karten hagelt es Sperren. Bild: Keystone SDA
Nach dem Derby zwischen dem FCZ und GC (1:0) eskaliert die Situation. Ein provokativer Jubel von FCZ-Spieler Jahnoah Markelo löst hitzige Szenen und Rudelbildung aus. Der FCZ sieht zweimal Rot.

Kaum ist die Partie abgepfiffen, sorgt FCZ-Flügel Jahnoah Markelo für erhitzte Gemüter: Er jubelt demonstrativ vor der GC-Bank – und entfacht damit einen Tumult an der Seitenlinie. Trainer Dennis Hediger eilt herbei, Mitspieler Livano Comenencia sprintet aus der Distanz dazu, und plötzlich steht ein ganzes Rudel Spieler und Betreuer einander gegenüber. Selbst FCZ-Präsident Ancillo Canepa trägt eine Schramme davon.

Zwei Platzverweise

Als sich die Lage etwas beruhigt, greift Schiedsrichter Urs Schnyder durch. Nach Hinweisen der Video-Assistenten zeigt er zweimal Rot – beide Karten nach Spielschluss. Markelo wird wegen des «aggressiven Betretens der gegnerischen technischen Zone» des Feldes verwiesen und dürfte gemäss Verbandsvorgaben zwei Spiele gesperrt werden. Comenencia kassiert seine zweite Gelbe und fehlt im nächsten Spiel.

Kritik aus den eigenen Reihen

Die FCZ-Spieler zeigen wenig Verständnis für den Auslöser des Tumults. Captain Yanick Brecher spricht von «völlig unnötigen» Szenen, Torschütze Lindrit Kamberi fordert mehr Reife von den jungen Mitspielern. Trainer Hediger betont zwar die Qualität von Markelo und Comenencia, stellt aber klar, dass Markelos Verhalten dem Team schade und aufgearbeitet werden müsse.

Auch GC sieht unnötige Provokation

Grasshoppers-Trainer Gerald Scheiblehner bezeichnet Markelos Jubel als «überreagiert» und «unnötig». Der Österreicher beobachtet den Beginn der Tumulte aus nächster Nähe, wendet sich dann aber rasch ab – für Nebenschauplätze hat er wenig übrig.

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