Die Silvesternacht 2025/26 hielt die Kantonspolizei Zürich stark auf Trab. Im gesamten Kantonsgebiet bewältigten die Einsatzkräfte gemeinsam mit den Kommunalpolizeien mehr als 170 zusätzliche Ereignisse im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten.
Gesprengte Briefkästen
Allein rund 130 Meldungen gingen wegen unsachgemässem Abbrennen von Feuerwerk oder gefährlichem Umgang mit Knallkörpern ein. Über 30 davon betrafen Gemeinden mit geltendem Feuerwerksverbot. In sechs Fällen wurden Briefkästen mit Feuerwerkskörpern gesprengt und entsprechende Anzeigen wurden eingereicht.
Brände sorgen für Sachschaden
Mehr als drei Dutzend Brände erforderten Einsätze von Feuerwehr und Polizei. Bäume, Hecken sowie Abfalleimer und Container gerieten in Brand. In Winterthur setzten Unbekannte die Briefkästen eines Mehrfamilienhauses in Brand, was zu erheblichem Schaden an Fassade und Balkonen führte. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.
Gewaltdelikt Innenstadt
In der Zürcher Innenstadt kam es zudem zu einem Gewaltdelikt mit einer Stichwaffe. Die weiteren Ermittlungen wurden von der Kantonspolizei Zürich übernommen, nachdem die Stadtpolizei Zürich bereits informiert hatte.
Hauptbahnhof unter Beobachtung
Wegen des Silvesterzaubers war der Hauptbahnhof Zürich mit einem verstärkten Aufgebot gesichert. Zusammen mit der Transportpolizei der SBB und der Transsicura sprachen die Einsatzkräfte rund zwei Dutzend Wegweisungen aus. Sechs Personen wurden festgenommen, unter anderem wegen des Verdachts auf Vermögensdelikte, Verstössen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz oder bestehender Fahndungsausschreibungen.