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Kanton
06.09.2021
09.09.2021 10:02 Uhr

Nanotechnologie-Experimente für Zürcher Sekundarschulen

Der Nano-Experimentierkoffer, der Zürcher Sekundarschulen ab Herbst zur Verfügung steht, ermöglicht den Jugendlichen unter anderem, den Gecko-Effekt zu verstehen. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Sekundarschülerinnen und -schüler im Kanton Zürich können künftig im Unterricht mit Nanotechnologie experimentieren. Ab diesem Herbst stehen den Schulen dafür 1'200 Experimentierkoffer zur Verfügung.

Mit den Experimenten sollen Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik begeistert und ein Beitrag gegen den Fachkräftemangel geleistet werden, wie die SimplySciene Stiftung am Montag mitteilte. Die Stiftung stellt den Schulen die «SimplyNano 2»-Koffer zur Verfügung.

Nanomaterialien sind wegen ihrer besonderen Eigenschaften nicht nur für die Wissenschaft interessant, sie kommen auch in alltäglichen Produkten wie Textilien oder Kosmetika vor. Mit den Experimenten entdecken Schülerinnen und Schüler zum Beispiel, wie Babywindeln mit «Superabsorbern» extrem viel Flüssigkeit aufnehmen.

Beobachten lässt sich auch der «Gedächtnis-Effekt» in Zahnspangen, und es wird verständlich, wie Geckos dank Nano-Strukturen an ihren Füssen Wände hochklettern können

Der Kanton Zürich ist laut Mitteilung nach St. Gallen, Aargau und beiden Appenzell bereits der fünfte Kanton, in welchem das Lernmedium den Schulen flächendeckend zur Verfügung gestellt wird. Bis Ende 2025 sollen die Experimentierkoffer schweizweit in den Sekundarschulen im Einsatz sein.

Keystone-SDA/Goldküste24