Die Wirtschaftliche Landesversorgung des Kantons Zürich hat vor wenigen Tagen einen Beitrag zum Thema Notvorrat publiziert. Darin gibt sie Tipps, was zu einem guten Notvorrat und in eine Hausapotheke gehört und wie man ohne Strom kocht.
Liest man die aktuellen Meldungen rund um Pandemie, Liefer- und Stromengpässe, wird einem beim Lesen der Ratschläge etwas komisch zu Mute. Auch bei Sätzen wie «Eine Strommangel-Lage oder ein dauerhafter Stromausfall ist in der Schweiz nicht auszuschliessen» oder «Wenn Sie zuhause einen sinnvollen Notvorrat anlegen, sind Sie während einer Krise keinen Versorgungsengpässen ausgesetzt» machen einem nicht eben fröhlicher.
Vorbei das Susi-Sorglos-Leben
Dass es auf der Website des Kantons einen eigenen Bereich mit Infos und Rezepten zu diesem Thema gibt, wusste ich bis vor kurzem nicht und zeigt, wie sorglos wir doch bisher lebten. Spätestens seit dem ersten Lockdown, als einige Generationen in unserem Land zum ersten Mal in ihrem Leben vor leeren Regalen standen, ist klar: Wir bewegen uns mit unserem Susi-Sorglos-Leben und unserer vermeintlichen Überallerhältlichkeit auf einem ganz schmalen Grat.
Mal davon abgesehen, dass unsere Welt gerade Kopf steht und kein Stein auf dem anderen zu bleiben scheint, ist es gar nicht so verkehrt, die Tipps rund um Notvorrat, Hausapotheke und Kochen ohne Strom zu lesen und sich die Frage zu stellen: Käme ich für ein paar Tage über die Runden, auch ohne Strom?