Auf ihrer Heimbahn, wo sie während der Saison ihr temporäres Zuhause hat, fehlten Maag lediglich 28 Hundertstel auf die deutsche Europameisterin Merle Fräbel. Silber ging hauchdünn an die Österreicherin Lisa Schulte – nur zwei Tausendstel trennten die Schweizerin vom zweiten Rang.
Wichtiger Schritt Richtung Olympia
Mit dem EM-Bronze bestätigte die WM-Zweite von 2024 im Sprint, dass der Formaufbau im Hinblick auf die olympischen Wettkämpfe in Cortina d’Ampezzo in drei Wochen stimmt. Nach einem starken Schlussspurt in der vergangenen Saison mit zwei Podestplätzen, Rang fünf im Gesamtweltcup sowie Platz fünf an der WM in Whistler war Maag mit grossen Ambitionen in die Olympiasaison gestartet.
Klare Steigerung
Die erhofften Resultate stellten sich zu Beginn des Winters jedoch nicht ein. In den ersten fünf Weltcuprennen klassierte sich die einzige Schweizer Rennrodlerin auf Weltklasse-Niveau auf den Rängen 7, 7, 11, 15 und 8. Umso grösser ist der Stellenwert der EM-Medaille – als sportliche Bestätigung und als wichtiges Signal mit Blick auf den olympischen Höhepunkt in Italien.